Das „Haus der Gegenwart“ ist die Zukunft von heute – Smart Home Geschichte

Das intelligente Haus ist keine neue Erfindung. Es hat sich in Form eines Konzepts unter den Verbrauchern und Branchenexperten durchgesetzt. Das Konzept des intelligenten Zuhauses und der Haushaltsrobotik begann im Grunde schon mit der Erfindung von Fernbedienungen, die Nikola Tesla 1898 vorstellte.

In den frühen 1900er Jahren fand die industrielle Revolution statt, die den Weg für die Einführung der ersten Haushaltsgeräte ebnete. Im Jahr 1901 wurde der erste Staubsauger eingeführt, gefolgt von Wäschetrocknern, Waschmaschinen, Kühlschränken und elektrischen Geschirrspülern. Dies waren keine „intelligenten“ Geräte, aber ihre Einführung war für die Menschen des 20. Jahrhunderts ein Wendepunkt.

Echo IV als Vorreiter aller Smart Home Technologien

In den 1930er Jahren richteten Erfinder ihre Aufmerksamkeit auf Technologien zur Hausautomatisierung, aber die Idee wurde erst 1966 verwirklicht, als der Echo IV, das erste intelligente Automatisierungssystem, entwickelt wurde. Dieses Gerät ermöglichte es den Verbrauchern, Computer-Einkaufslisten zu erstellen, die Temperatur in der Wohnung zu regeln und Geräte ein- und auszuschalten. Der 1969 entwickelte Küchencomputer konnte Rezepte erstellen, wurde aber aufgrund seines Preises nie zu einem kommerziellen Erfolg.

Die Entwicklung des Mikrocontrollers im Jahr 1971 führte zu einer Preissenkung bei elektronischen Geräten und machte die Technologien zugänglicher. 1991 wurde ein Konzept mit der Bezeichnung „Gerontechnologie“ eingeführt, das die Gerontologie mit der Technologie zur Erleichterung des Lebens älterer Menschen verband.

Die frühen 2000er Jahre waren durch den raschen Anstieg der Popularität der Smart-Home-Technologie gekennzeichnet. Verschiedene Technologien kamen auf und wurden langsam in die Häuser integriert. Smart Homes wurden zu erschwinglichen Optionen und damit für viele Verbraucher zu praktikablen Technologien. Heimnetzwerke, Haustechnologien und verschiedene andere Gadgets wurden verfügbar. Die intelligente Hausautomatisierung ist auf dem heutigen Markt allgegenwärtig. Die Verbraucher sind nun in der Lage, Heizung, Fernseher, Licht, Türen und Alarme über Fernbedienungen und Smartphones zu steuern.

EIB / KNX – der aktuelle Standard in der Gebäudetechnik

Der heutige Standard im Bereich Smart Home ist EIB / KNX. Damit können Sie auf Wunsch von überall auf der Welt Ihr Haus fernsteuern. Das hat vielerlei Vorteile, zum Beispiel:

  • EIB / KNX ist ein offener und zukunftssicherer Standard in der Gebäudetechnik
  • Wertsteigerung Ihrer Immobilien bei einem installierten KNX System
  • Hoher Wohnkomfort durch intelligente Licht- und Heizungssteuerung
  • Einfache und intuitive Bedienung über eine grafische Oberfläche auf einem Touchmonitor
  • Steuerung bequem von der Couch aus per IPad oder Smartphone von unterwegs
  • Livebilder von Überwachungskameras und Türsprechstelle direkt auf Tablet, Smartphone oder Touch-PC

EIB / KNX Bussystem ist das ausgereifteste System mit den umfangreichsten Möglichkeiten, welches aktuell auf dem Markt erhältlich ist. Der KNX Standard wird von vielen namenhaften Elektrofirmen unterstützt - GIRA, SIEMENS, Berker, MDT und viele weitere Firmen entwickeln den Standard regelmäßig weiter und schaffen so die Grundlage für eine Gebäudetechnik, die auch in vielen Jahren noch problemlos erweitert werden kann und für die es Ersatzteile geben wird.

Allerdings ist ein Smart Home auf Basis von KNX sicherlich auch die teuerste Variante eines Smart Homes. Sowohl die Komponenten, die Sie benötigen (Aktoren, Sensoren, Binäreingänge, GIRA Homeserver etc.) sind im Vergleich zu den günstigen „Baumarkt Smart Home“ Lösungen um ein Vielfaches teurer, und auch die Programmierung und Inbetriebnahme kostet einige tausend Euro und ist in der Regel nicht von einem Laien selbst zu erledigen.

Maximale Flexibilität – der Traum aller Hausbesitzer!

Wenn Sie sich für eine Smart Home Installation auf Basis eines KXN Systems entschieden haben, können Sie diese im Laufe der Zeit unbegrenzt erweitern, immer neue Funktionen erstellen oder das System an Ihre sich verändernden Bedürfnisse flexibel anpassen lassen.

Die Steuerung bei  KNX erfolgt über ein Buskabel (auch als grünes Buskabel bekannt), welches die verschiedenen Sensoren, Aktoren und Geräte im Haus verbindet und damit ein Datenaustausch der Geräte untereinander möglich macht. Eine Funklösung kommt bei KNX in der Regel nicht zum Einsatz. Die damit verbundenen Störungen und Fehlfunktionen entfallen damit vollständig. Auch erfolgt die Stromversorgung der unterschiedlichen Komponenten über das Buskabel, so entfällt auch hier das lästige und regelmäßige Tauschen von Batterien.

KNX Systeme wurden bereits in tausenden von Privathäusern erfolgreich verbaut und steuern dort zuverlässig die Gebäudetechnik. Aber auch im gewerblichen Bereich finden sich immer häufiger KNX Systeme. Ob nun im Hotelbereich, wo das KNX System komplexe Licht-und Steuerungssysteme übernimmt oder auch in großen Bürokomplexen, wo die Lichtsteuerung und Heizungstechnik ebenfalls zentral und automatisiert erfolgt.

Tipp: Wägen Sie genau ab, welche Funktionen Sie gerne zukünftig steuern möchten. Individuelle Lichtszenen, wetterabhängige Beschattungen, umfangreiche Auswertungen zum Energieverbrauch oder zentrale Sicherheitslösungen werden Sie mit einer günstigen „Baumarktlösung“ nie realisieren können. Auch laufen Sie hier Gefahr, dass schon nach Ablauf der Gewährleistungszeit keine Module zur Erweiterung erhältlich sind oder defekte Geräte ausgetauscht werden können.

Fazit

Von einer „Spielerei“ für Technikfreaks hat sich Smart Home zu einer zukunftsweisenden Technik entwickelt, die am Anfang sicherlich deutlich teurer ist, Sie aber aktiv bei der Energieeinsparung unterstützt, einen hohen Wohnkomfort durch intelligente Lichtszenen und Steuerung ermöglicht und Ihnen Sicherheit in Ihren eigenen vier Wänden gibt. Im Luxusimmobilienbereich wird häufig schon bei der Haussuche gezielt nach einer Immobilie mit Smart Home Technik gefragt. In einigen Jahren wird sich dieser Trend sicherlich auch bei Hausinteressenten mit einem etwas kleineren Geldbeutel durchsetzen.

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